Sozialdemokraten machen sich für das Baugebiet Nördlich Breiter Weg stark

Wo soll Linden wachsen? Wo sollen und können neue Wohnungen entstehen? Die SPD Linden ist da klar festgelegt und das gilt auch für die kommenden Legislaturperiode: „Wir stehen für das Gebiet Nördlich Breiter Weg und eine gemischte Bebauung. Alle anderen Projekte überzeugen uns nicht“, sagte der Vorsitzende Frank Steibli mit Blick auf die Kommunalwahl am 14. März 2021.

Gudrun Lang

„Die Schaffung von bezahlbarem und sozialem Wohnraum ist eine vordringliche kommunale Aufgabe, gerade in einer größer werdenden Stadt wie Linden. Dabei setzen wir Sozialdemokraten auf die Zusammenarbeit mit Baugenossenschaften. Unsere Linie für die Stadt lässt sich so beschreiben: Zurückhaltende Ausweisung von neuen Baugebieten und grundsätzlich kein Verkauf städtischer Flächen an private Investoren“, so die Spitzenkandidatin der SPD Linden, Gudrun Lang. „Bei innerstädtischer Nachverdichtung durch private Anbieter muss ein städtebaulicher Vertrag mit klaren Regeln und Vorgaben abgeschlossen werden.“

Die Eckpunkte der SPD lauten:

  • Kinderbetreuungs- und Senioreneinrichtungen dezentral in der Kommune platzieren, um eine altersgemischte Einwohnerstruktur zu erhalten. „Jung und Alt sollen zusammenleben“, sagt Lang.
  • Geringer Flächenverbrauch durch kluge, weitsichtige architektonische Planung, also die Art der Bebauung. Was bedeutet das konkret? Parkplätze wo möglich unter die Erde verlegen und Möglichkeiten der Umnutzung von bestehenden Flächen und Gebäuden prüfen.
  • „Wir brauchen in Linden barrierefreie Wohnraumangebote für alle Altersgruppen und für jeden Geldbeutel“, fordert Lang. Dabei muss es ein differenziertes Angebot an Wohnungen in Bezug auf Lage, Größe und Preis geben, um der variablen Nachfrage im Spannungsfeld des demographischen Wandels und den veränderten Lebensbedingungen und Familienkonstellationen gerecht zu werden.
  • Die Sozialdemokraten in Linden wollen eine konzeptionelle bauliche Nachverdichtung fördern. Das heißt: Nicht alles zubauen, sondern gemeinschaftliche Bauprojekt unterstützen, um genügend Grün- und Freifläche zu erhalten. „Vorrangig wollen wir Baulücken schließen und stets überlegen, ob man leerstehende Gebäude reaktivieren kann“, gibt Gudrun Lang zu bedenken.
  • Die SPD will ferner attraktive Freiräume für Begegnungen der Bewohner und freie Spielflächen für Kinder schaffen.
  • Und: „Ökologisches Bauen soll gefördert werden. Wir denken da zuerst an Dach- und Fassadenbegrünung, Regenwassernutzung und den Einsatz alternativer, regenerativer Energieformen“, sagt die SPD-Spitzenkandidatin.

Letzter Punkt: Die Stadt Linden soll private Eigentümer im Rahmen der Städtebauförderung aktiv unterstützen, um eine nachhaltige Entwicklung des baulichen Wohnbaubestandes herbei zu führen. „Gleichzeitig wollen wir die Infrastruktur, also Einkaufsmöglichkeiten, Restaurants, Begegnungsstätten im direkten Umfeld der Bewohner fördern, um unnötige Wege und Verkehr zu vermeiden“, sagt Lang.