Linden: Ein guter Ort, um alt zu werden – SPD für gemeinsamen Mittagstisch, RMV-Ticket und mehr Kurzzeitpflegeplätze

Als Kinder und Jugendliche, in der Familienphase und im Alter sind Menschen in ganz besonderer Weise auf ihre Mitmenschen und die Stadt, in der sie leben, angewiesen. Dabei spielen Sicherheit und Geborgenheit, aber auch Flexibilität und Gemeinsinn eine entscheidende Rolle. Daher schlägt die SPD Linden vor, zusätzlich zu den bestehenden Angeboten für ältere Menschen einen gemeinsamen Mittagstisch einzurichten. Einen Ort, an dem man zusammen kochen und essen kann oder sich auch Essen liefern lassen kann, um in der Gemeinschaft zu speisen und – vor allem für alleinlebende Ältere – ein paar Stunden mit anderen zu erleben und zu gestalten. Hierfür könnte der Bürgerbus hilfreich eingesetzt werden, um alle, die es wollen, zusammen zu bringen.

„Wir wollen, dass unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger Linden als eine Stadt erleben, in der man gerne alt wird, weil man sich geborgen und zuhause fühlt“, so der Vorsitzende der SPD Linden, Frank Steibli.

Gudrun Lang

Das eigene Auto ist gerade im Alter ein Garant von persönlicher Unabhängigkeit. Es fällt schwer, sich davon zu trennen. Darum müssen gute, bequeme und attraktive öffentliche Angebote geschaffen und erweitert werden, um den Umstieg vom eigenen PKW zu Bus, Bürgerbus, Fahrrad und Bahn zu schaffen. „Wir werden uns dafür einsetzen, dass allen Seniorinnen und Senioren, die ihren Führerschein zurückgeben, ein Jahr lang ein kostenfreies RMV-Ticket für die Region zur Verfügung gestellt wird“, sagt die Spitzenkandidatin der Lindener SPD, Gudrun Lang.

Ein guter erster Schritt ist der letztes Jahr in Dienst gestellte Bürgerbus, der in der nächsten Zeit auch dafür genutzt werden soll, Seniorinnen und Senioren zum Impfzentrum zu fahren. Die SPD dankt allen Ehrenamtlichen, die sich für den Bürgerbus engagieren und so sicherstellen, dass dieses Angebot genutzt werden kann.

Die Einrichtung des Seniorenbeirates als beratendes Organ des Stadtparlaments war ein wichtiger Schritt hin zur stärkeren politischen Einbindung von Menschen mit längerer Lebenserfahrung. „Wichtig ist für uns, einen Anlaufpunkt für ältere Mitbürgerinnen und Mitbürger zu haben, an dem sie sich beraten lassen können und mehr über die vielfältigen örtlichen Angebote erfahren“, so Lang.

Die Fraktionsvorsitzende der SPD im Stadtparlament will nach der Kommunalwahl am 14. März sich stark machen für noch mehr Kurzzeitpflegeplätze und eine Ausweitung des Angebotes an Tagespflegeplätzen. „Wir möchten die Sicherstellung und Weiterentwicklung flächendeckender Angebote im Bereich der häuslichen Dienstleistungen, des Hausnotrufes und von ‚Essen auf Rädern‘.“