SPD Linden: Neue Stellen in der Verwaltung dringend nötig

Gudrun Lang

In der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung am 25. Juni wird über den Nachtragshaushalt und den Nachtragsstellenplan für das laufende Geschäftsjahr abgestimmt. Für die SPD-Fraktion erklärt deren Vorsitzende, Gudrun Lang, dass ihre Fraktion diesem Nachtragshaushalt, den daraus resultierenden Veränderungen der Organisation und der damit verbundenen Schaffung von sieben neuen Stellen in der Verwaltung zustimmen wird.

Diese neuen Stellen verteilen sich auf zwei Stellen in der Hauptverwaltung, zwei Stellen in den städtischen Kindertagesstätten und drei Stellen beim Bauhof der Stadt. Dazu erläutert SPD-Fraktionsvorsitzende Lang: „Im Mai 2017 hat meine Fraktion beantragt, ein umfangreiches Organisationsgutachten zur Lindener Stadtverwaltung anfertigen zu lassen, mit dem Ziel, die Verwaltung für ihre aktuellen und zukünftigen Aufgaben gut aufzustellen. Nach fast zwei Jahren liegt dieses Gutachten nun seit März dieses Jahres vor. Neben über 130 vorgeschlagenen, größten Teils dringlichen oder sehr dringlichen Umstrukturierungsmaßnahmen, rechnet uns das Gutachten vor, dass der Lindener Verwaltung zur Bewältigung ihrer umfangreichen Aufgaben knapp 14 Stellen fehlen. Mit dem vorliegenden Nachtragshaushalt können nun die am dringlichsten benötigten Stellen noch in diesem Jahr neu geschaffen und besetzt werden.“ In der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung, in der das Gutachten den Stadtverordneten vorgestellt wurde, habe der Bürgermeister versprochen, innerhalb der nächsten Jahre sämtliche vorgeschlagenen Handlungsempfehlungen und Umstrukturierungen durchzuführen, um die Verwaltung moderner, dienstleistungsorientierter und effizienter zu gestalten. Dazu brauche es auch die im Gutachten vorgeschlagenen neuen Stellen

Gerade in diesen Tagen verlassen wieder einmal drei Mitarbeiter die Hauptverwaltung der Stadt, weil sie andernorts eine neue, attraktivere beruflicher Herausforderung gefunden haben. Diese Stellen müssen zusätzlich umgehend wieder besetzt werden. „Wir erhoffen uns als Ergebnis dieses Umstrukturierungsprozesses auf lange Sicht eine am Dienstleistungsauftrag orientierte Verwaltung, zufriedene Mitbürgerinnen und Mitbürger sowie zufriedene und motivierte städtische Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Gudrun Lang abschließend.

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