Felix Koop - Gemeinsam für Linden

Der unabhängige Kandidat zur Bürgermeisterwahl in Linden, Felix Koop, und die Mehrheit der Fraktionen von BÜNDNIS 90/Die Grünen, FDP, Freien Wählern und SPD werden einen Antrag in die Lindener Stadtverordnetenversammlung einbringen mit dem Ziel, die neue Sporthalle der Anne-Frank-Schule mit einer Tribüne auszustatten und zwar mit städtischen Steuermitteln.

Mehr als zehn Jahre hat die Sporthalle der Anne-Frank-Schule (AFS) die Politik in Linden beschäftigt. Ein jahrelanges Hin und Her, Konflikte mit dem Landkreis, vergiftete Stimmung, Verzögerung und Hinhalte-Taktik. Alles hat nichts genützt: Der Landkreis baut eine Sporthalle nach seinen Vorgaben. Ohne Tribüne, weil das für eine Schulsporthalle nicht erforderlich sei. Die Stadt Linden zahlt 25 Prozent des Baupreises. Dafür dürfen Lindener Vereine die Halle so lange kostenfrei nutzen wie diese „lebt“. All das hätte man auch vor sechs Jahren schon haben können. Jetzt kostet es satte 900.000 Euro mehr, weil der Vertrag mit dem Landkreis keine Kostendeckelung vorsah. Das ist das Ergebnis einer Hinhaltetaktik der CDU und ihres Bürgermeisters. „Wir müssen – symbolisch gesprochen – die Karre jetzt aus dem Dreck ziehen“, so Felix Koop, der Bürgermeisterkandidat der vier Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, FW und SPD.

Wenn sich nichts bewegt, werden unsere Vereine keine Möglichkeit haben, Wettkämpfe in der Halle auszutragen. Wenn die Stadthalle, deren Sanierung / Neubau ansteht, in den nächsten Jahren wegfällt, wird es in ganz Linden keine Wettkampftaugliche Halle geben. Das wäre für die Vereine katastrophal. Dazu wird dem Schulstandort Linden ein Bärendienst erwiesen. Unsere Kinder sollten die bestmöglichen Voraussetzungen vorfinden. Unsere Schule muss sich in der Konkurrenz zu anderen Schulstandorten auch in Zukunft durchsetzen. Dafür braucht es diese Tribüne.

Daher hat sich eine Mehrheit aus den Fraktionen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, FDP, FW und SPD entschlossen, den Einbau der Tribüne grundsätzlich auf Kosten der Stadt vorzunehmen. Dabei respektieren wir durchaus die Vorbehalte eines Teiles der Koalition, der sich seit Jahren entschieden gegen eine Kostenübernahme durch die Stadt gewendet hatte. Die durchaus nachvollziehbare Begründung: Linden zahle Millionen in die Schulumlage des Landkreises. Der Bau von Sporthallen wäre daraus komplett zu finanzieren. Diese Haltung ist nachvollziehbar. Sie führt aber jetzt lediglich dazu, dass unsere Schule, die Schülerinnen und Schüler sowie die Vereine der Stadt für die nächsten 30 – 40 Jahre auf eine Tribüne verzichten müssten. Vor diesem Hintergrund wird es mit der Mehrheit der Beteiligten einen Schulterschluss für den Bau der Tribüne geben. Gemeinsam. Für Linden.

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