Luftbild – Neues Baugebiet Am Arnsburger Weg

Pressespiegel Giessener Anzeiger vom 28.02.2018

Lokales

Ellen Buchborn-Klos

LIN­DEN (ee). Die SPD-Frak­ti­on sieht den be­an­trag­ten Auf­stel­lungs­be­schluss zum Be­bau­ungs­plan Öst­lich Ei­chen­dorf­ring/Am Arns­bur­ger Weg kri­tisch. Das teilt El­len Buch­born-Klos sei­tens der Lin­de­ner So­zi­al­de­mo­kra­ten mit.

Im ge­plan­ten Bau­ge­biet möch­te der In­ves­tor Jörg Fi­scher 43 Bau­plät­ze er­schlie­ßen. Die in Pri­vat­be­sitz be­find­li­chen Flä­chen ha­be sich Jörg Fi­scher laut ei­ge­ner Aus­sa­ge be­reits ge­si­chert. In dem Ge­biet soll ver­dich­tet ge­baut wer­den, oh­ne dass über ei­ne ver­kehr­li­che Ent­la­stung nach­ge­dacht wor­den sei. Die mög­li­che Zu­fahrtss­tra­ße füh­re ent­lang der Bahn­tras­se und mün­de in die Bahn­hofs­tra­ße oder in den Re­we-Krei­sel. Zu er­war­ten sei aber laut Aus­sa­ge von Bürg­er­meis­ter Jörg Kö­nig „viel zu we­nig Ver­kehr, der rein und raus fährt, um ihn in die Waag­scha­le zu wer­fen“. Von hier aus ver­tei­le sich der zu­sätz­li­che Ver­kehr über die al­ten Orts­ker­ne Leih­ge­sterns und Gro­ßen-Lin­dens zu den über­re­gio­na­len Stra­ßen. Die­se sei­en schon jetzt über­pro­por­tio­nal be­la­stet.

Gudrun Lang

Noch nicht be­rück­sich­tigt sei da­bei der zu er­war­ten­de Lie­fer­ver­kehr der Fir­ma Me­tas, die sich im sel­ben Ge­biet an­ge­sie­delt hat so­wie der zu­sätz­li­che Ver­kehr durch Woh­nun­gen und Häu­ser, die Me­tin Al­tun­tas, In­ha­ber der Fir­ma Me­tas, er­rich­tet. „Wir ver­mis­sen ein Ge­samt­kon­zept zur Wei­ter­ent­wi­cklung der Stadt Lin­den“, be­tont die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Gud­run Lang. „Na­tür­lich wol­len wir Fa­mi­li­en die Mög­lich­keit bie­ten, sich in Lin­den Ei­gen­tum zu ver­schaf­fen und be­zahl­ba­ren Wohn­raum zu fin­den.

Wir sind aber auch der Be­völ­ke­rung ver­pflich­tet, die durch die­se An­sied­lung mit zu­sätz­li­chem Ver­kehr rech­nen muss.“ Ins­ge­samt sol­len in die­sem Ge­biet rund 100 Woh­nun­gen ent­ste­hen, ein­schließ­lich des Ge­län­des der Fir­ma Me­tas. Jetzt ha­be die Stadt noch die Mög­lich­keit For­de­run­gen im städ­te­bau­li­chen Ver­trag um­zu­set­zen, zum Bei­spiel wie hoch der An­teil des so­zia­len Woh­nungs­baus sein soll, den An­teil des be­zahl­ba­ren Wohn­rau­mes, den mög­li­chen Bau ei­ner Kin­der­ta­ges­stät­te so­wie ge­nü­gend Raum für Spiel­plät­ze und Grün­an­la­gen. Die SPD sei ge­spannt, wann der Ma­gis­trat ei­nen er­sten Ent­wurf da­zu vor­legt.

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