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Flughafen_Giessen_1935
Flughafen Gießen im Jahr 1936

Am Sonntag, 07. Juni 2015 bietet die SPD Linden die Möglichkeit der Teilnahme an einem Besichtigungstermin im ehemaligen US-Depot in Gießen. Neben der Besichtigung der ehemaligen US-Liegenschaften haben wir auch die seltene Möglichkeit, uns den ehemaligen Flughafen Gießen und sein „Lufthansa-Empfangsgebäude“ anzuschauen.

„Der Gießener Flughafen gehört zu den faszinierenden und zugleich geheimnisvollen Orten der Stadt. Seit Abzug der Amerikaner ist er wieder ins Bewusstsein der Gießener gerückt, aber nur wenig hatten Gelegenheit, die Gebäude selbst in Augenschein zu nehmen.
Es begeistert die Idee, dass man von Gießen in die weite Welt fliegen konnte und wenn auch nur innerhalb Deutschlands. Anfang der 20er Jahre ging man davon aus, dass deutsche Städte von der Größe und Bedeutung der Provinzialhauptstadt Oberhessens, bald alle miteinander durch Fluglinien verbunden sein sollten.
Die modernen Zeiten des Flugzeugverkehrs hatten auch Einfluss auf das Aussehen des Flughafengebäudes. Ist Gießen im Allgemeinen kein Zentrum moderner Architektur, so wagte man sich an dieser Stelle weit vor. Die Gestalt ist durch die Formensprache des Bauhauses beeinflusst.“

(Text: Paul-Martin Lied)

Daniel Beitlich erläutert am derzeit eingerüsteten Empfangsgebäude des Gießener Flughafens, wie seine Firma die Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen US-Depots in Gießen entwickeln will. (Foto: Scholz)
Daniel Beitlich erläutert am derzeit eingerüsteten Empfangsgebäude des Gießener Flughafens, wie seine Firma die Gebäude auf dem Gelände des ehemaligen US-Depots in Gießen entwickeln will. (Foto: Scholz)

 

Derzeit wird das Gebäude durch den neuen Eigentümer restauriert und in seinen Ursprungszustand versetzt.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Anmeldungen bitte an Gudrun Lang (Tel.: 0152-53762931) oder per Mail: gudrun.lang@online.de.

Berücksichtigung nach Eingang der Anmeldungen. Die Kosten der Führung werden durch die SPD Linden übernommen.

Die Fahrt nach Gießen muss selbstständig (ggf Fahrgemeinschaften) organisiert werden.

Die Führung beginnt (Treffpunkt dort ca. 14:50 Uhr) und endet am Haupteingang in der Rödgener Straße, gegenüber der Monroestraße. Parkmöglichkeiten bestehen im Depot nicht. Bitte die Parkplätze im Bereich der Marshall-Siedlung nutzen oder den Stadtbus der Linie 1 bis US-Depot.

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