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viadukt1.geaendertMit großer Verwunderung nehmen Lindens Sozialdemokraten zur Kenntnis, dass Lindens so genannte Freie Wähler in ihrem Wahlkampf-Flyer weiterhin gegen die Erweiterung des Viadukts unter der Bahnlinie Gießen-Frankfurt Stellung beziehen. Die Stadtverordnetenversammlung hatte genau diese Erweiterung kürzlich mit den Stimmen von SPD und CDU gegen die Stimmen von Grünen und Freien Wählern beschlossen.

„Die ablehnende Haltung der FW zeigt deutlich, dass sie die Notwendigkeit dieser Erweiterung entweder immer noch nicht begriffen haben oder ihnen die Verkehrsbelastung der Ortskerne von Leihgestern und Großen-Linden schlicht egal ist“ so SPD-Pressesprecher Dirk Schimmel. Mit der von der Deutschen Bahn AG beabsichtigten Sanierung des Bahnviadukts in Großen Linden bietet sich nach Auffassung der SPD die einmalige Chance für viele Anwohner an den Durchgangsstraßen, zu einer echten Entlastung vom Durchgangsverkehr zu kommen.Während bei der geplanten Sanierung des Viadukts die Bahn die Sanierungskosten trägt und nur die für die Verbreiterung anfallenden Mehrkosten von der Stadt aufzubringen sind, wären die Kosten künftiger Änderungen allein von der Stadt zu tragen.

„Lindens Freie Wähler fabulieren, im Zuge der Viadukt-Erweiterung sei auch eine Verbreiterung der Lückebachbrücke am Ortseingang zum Forst notwendig, sie reden von unabsehbaren Kosten und schüren bei den Anliegern im Forst die Angst vor noch mehr Verkehr. Dies ist Unfug!“, so Schimmel. Seit mehr als einem Jahrzehnt fordert die Lindener SPD die Anbindung des Viadukts an die Landesstraße (Leihgestern – Mühlberg) durch die notwendige Erschließungsstraße für das Baugebiet Nördlich Breiter Weg. Die Größe dieses Baugebiets würde jedoch zusätzlichen Durchgangsverkehr für die alten Ortskerne mit sich bringen, wenn es nur an die Gießener Straße angebunden würde. Eine auch mögliche, zusätzliche Erschließung über den Breiten Weg ist für dessen Bewohner nach Auffassung der SPD unzumutbar. Deshalb ist die Verkehrsführung durch das Viadukt so alternativlos wie dessen Verbreiterung zum jetzigen Zeitpunkt.

viadukt2.geaendert„Der Verkehr aus Richtung Pohlheim und aus Richtung Gießen könnte so durch das Viadukt und das Industriegebiet zur Autobahn abfließen. Diese Straße hätte eine spürbare Verkehrsentlastung für die Anwohner der Großen-Lindener Straße, der Moltkestraße, der Alte Heerstraße sowie des gesamten Forst zur Folge“, so die stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende und SPD-Spitzenkandidatin Gudrun Lang. Diese Maßnahme ist ein wichtiger erster Schritt, um die dringend notwendige Entlastung vom Durchgangsverkehr für viele Anlieger zu erreichen. „Eine attraktive Stadt braucht attraktive Ortskerne, aber diese leiden in Linden seit Jahrzehnten unter dem ständig wachsenden Verkehr. Warum die Freien Wähler diese Maßnahme zur Verkehrsführung an den Ortskernen vorbei und durch das Industriegebiet grundsätzlich ablehnen, darüber kann man nur spekulieren. Aber auch das Agieren der Grünen in dieser Frage ist uns Sozialdemokraten vollkommen unverständlich!“, erklärt Lang.

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